Elemente einer Therapieeinheit

1. Führübungen

Bei den Führübungen soll möglichst nur mit dem Körper geführt werden. Die Frage, wer führt, stellt sich uns nicht nur im Umgang mit dem Pferd. Wenn unser Körper andere Signale gibt, als wir denken und wollen, wird das Pferd auch nicht so reagieren, wie wir es gerne möchten. Sind wir wirklich so entspannt, wie wir es glauben? Das Pferd wird es uns sagen, mit seinen Reaktionen auf uns.....

2. Pferd und Mensch bei der Bewältigung von Aufgaben

Gestellte Aufgaben fordern Pferd und Mensch gleichzeitig, es werden feinere Signale und Körperhilfen notwendig, damit diese gelingen.
Das Erfolgserleben ist damit auch umso größer...

3. Die Freiarbeit mit dem Pferd

Bei der Freiarbeit hat man keine feste greifbare Verbindung mehr in Form eines Strickes, einer Longe o.ä. Das Pferd entscheidet freiwillig, ob es folgt oder nicht. Es ist ein besonders schönes und überwältigendes Gefühl, wenn das freie Pferd mit dem Menschen gemeinsam Hindernisse und Aufgaben bewältigt.

4. Sitzübungen auf dem Pferd /Reiten

Natürlich ist auch das Reiten ein möglicher Bestandteil der pferdegestützten Therapie. Auf dem Pferd zu sitzen ist noch einmal ein ganz anderes Gefühl als nebenher zu gehen. Für Menschen, die dieses zum ersten Mal tun, werden komplett neue Erfahrungen spürbar.
Im Zusammenhang mit der Therapie findet entsprechend der Vorkenntnisse also auch Reitunterricht statt. Allerdings ist dies nur sekundär, primär geht es nach wie vor um die eigene Körperwahrnehmung und Reflexion dieser.